Hier finden sie aktuelle Ausstellungstermine im grazmuseum, sackstraße 18, 8010 Graz mit den entsprechenden Besucher/innen-Infos.

 

Termine grazmuseum 2017:

Aktionstage zur Politischen Bildung
Themenführungen im GrazMuseum für Schüler/-innen

Themenführungen im GrazMuseum für Schüler/-innen zum Thema "Politische und gesellschaftliche Radikalisierung in Graz". Die Dauerausstellung „360 GRAZ. Eine Geschichte der Stadt“ thematisiert mit zahlreichen Sammlungsobjekten unterschiedliche Aspekte der Grazer Stadtgeschichte.  Im Rahmen der Aktionstage politische Bildung nehmen wir in speziellen Themenführungen die politische und gesellschaftliche Radikalisierung in Graz in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts in den Fokus. In diskursiver Weise betrachten wir mit den Schüler/-innen Museumsobjekte, die mit deutschnationaler Gesinnung im ausgehenden 19. Jahrhundert, mit dem Ausbruch des Ersten Weltkriegs, mit bürgerkriegsähnlichen Situationen im Graz der Zwischenkriegszeit oder dem Nationalsozialismus in Zusammenhang stehen. Die Themenführung ist im Aktionszeitraum innerhalb der Öffnungszeiten zum Wunschtermin buchbar. Spezialtarif 1,- pro Schüler/-in. Weitere Termine: 25. April, 26. April, 27. April, 28. April, jew. 10.00 Uhr sowie 1. Mai, 2. Mai, 3. Mai, 4.Mai, 5. Mai 2017 und 8. Mai 2017 auch jeweils 10.00 Uhr.

termin:

24. April 2017, 10.00 Uhr 

CLIO-Vortrag
Das halbe Leben im Gefängnis

Johanna Manz, geboren 1905 in der Südsteiermark, wuchs als Pflegekind auf, kam als Jugendliche in die Besserungsanstalt Maria Lankowitz, zog als junge Erwachsene nach Graz und wurde Anfang 1942 ins Frauen-KZ Ravensbrück deportiert. Sie galt den nationalsozialistischen Behörden als „Berufsverbrecherin“, denn sie war bis dahin 13 Mal, v.a. wegen Diebstählen, gerichtlich verurteilt worden. Johanna Manz überlebte das Konzentrationslager, kehrte nach Graz zurück, geriet aber rasch wieder mit dem Gesetz in Konflikt. 1951 wurde sie schließlich als „Gewohnheitsdiebin“ zu sechs Jahren Kerker plus Einweisung ins Arbeitshaus Lankowitz verurteilt – dazu kamen zwei Jahre Kerker wegen Kriegsverbrechen als Funktionshäftling im KZ Ravensbrück. 1961 wurde Johanna Manz aus dem Arbeitshaus entlassen. Sie hatte buchstäblich ihr halbes Leben hinter Gittern verbracht. Diese außergewöhnliche Frauenbiografie berührt zahlreiche Themen, die kaum bekannt und erforscht sind: die Verbrechensbekämpfung der Nazis, die KZ-Häftlingsgruppe der „Berufsverbrecher/-innen“, der Umgang mit Funktionshäftlingen, aber auch die Geschichte von Frauenstrafanstalten und Arbeitshäusern und nicht zuletzt die Geschichte des Gefängniskomplexes Maria Lankowitz, der der im Leben von Johanna Manz eine so zentrale Rolle spielte. Vortragende: Sylvia Köchl (Politikwissenschaftlerin, Wien). Kostenfrei. Mehr zu CLIO

termin:

03. Mai 2017, 19.00 Uhr 

Uni-Aktionstag
Freier Eintritt und Führungen

Am Uni-Aktionstag lädt das GrazMuseum alle Studierenden, Mitarbeiter/-innen und Alumni der Karl-Franzens-Universität Graz zum kostenfreien Museumsbesuch und zu Spezialführungen ein:
15 Uhr | Führung durch die Dauerausstellung "360 GRAZ | Eine Geschichte der Stadt"
16 Uhr | Führung durch die Fotografieausstellung "Verschwundenes Graz. Leopold Budes "Häuser-Aufnahmen" 1863-1912"

termin:

04. Mai 2017, 10.00-17.00 uhr 

M\Eine Graz-Geschichte\n
Eine Stadt gehört den Menschen und ihren Geschichten

Eine Stadt gehört den Menschen. Und ihren Geschichten. Mit der neuen fünfteiligen Veranstaltungsreihe M\Eine Graz-Geschichte\n lässt das GrazMuseum Grazer/-innen zu Wort kommen. An fünf Abenden zeigen Persönlichkeiten, Jungunternehmer/-innen, Pioniere/-innen und „gewöhnliche“ Menschen aus den verschiedensten Lebensbereichen ihr ganz persönliches Graz. M\Eine Graz-Geschichte\n zeigt im Rahmen von sechs Führungen der etwas anderen Art, dass jeder Grazer/jede Grazerin Teil der Stadtgeschichte ist. Die Dauerausstellung ist eine Einladung sich als Zeitzeuge/Zeitzeugin wiederzufinden und Verbindungslinien aus der Vergangenheit ins Hier und Jetzt zu ziehen.  Termine:
Do, 04.05., Do 18.05., Do 01.06., Do, 22.06., Do 06.07., | jeweils 18 Uhr.
Dabei verweben sie ihre Geschichten und Erlebnisse mit den Objekten und Erzählungen der – um den Zeitraum 1945-2003 erweiterten – Dauerausstellung „360 GRAZ | Eine Geschichte der Stadt“.

termin:

04. Mai 2017, 18.00 Uhr 

Stadtgeschichte
für Teilnehmer/-innen der ÖIF-Wertekurse


Workshop in Kooperation mit dem Österreichischen Integrationsfonds (ÖIF) und dem Integrationsreferat der Stadt Graz. Die mehrsprachige Dialogführung durch die Ausstellung „360 GRAZ | Eine Geschichte der Stadt“ wird auf Arabisch gedolmetscht.

termin:

10. Mai 2017, 14.00-16.00 Uhr 

CLIO-Lesung und Buchvorstellung
Richard Zach: Den anderen Weg gegangen

In einem aus der Haft geschmuggelten Kassiber schrieb der Grazer Lehrer und Autor Richard Zach im Jänner 1942: Ich bin den anderen Weg gegangen. / Verzeiht – es tut mir gar nicht leid, /obwohl es elend steht zur Zeit. – / Wird keiner um sein Leben bangen, / der weiß, wozu er es verwendet, / bedachte, was sein Glaube wiegt. / Er hat am Ende doch gesiegt, / und wenn er auf der Richtstatt endet! Der 1919 in Graz geborene Richard Zach besuchte zwischen 1934 und 1938 die Bundeslehrerbildungsanstalt am Hasnerplatz. In diese Jahre fielen auch seine ersten literarischen Texte und Widerstandsaktivitäten. Ab Herbst 1940 gab die Widerstandsgruppe um ihn die Flugschrift „Der Rote Stoßtrupp“ heraus. Am 31. Oktober 1941 wurde er gemeinsam mit anderen „wegen Verdachts, kommunistische Parolen angeschmiert zu haben“ festgenommen und am 17. August 1942 im Alter von nur 23 Jahren vom Reichskriegsgericht in Berlin zum Tode verurteilt. In Haft verfasste Zach Hunderte Gedichte, die teilweise auf abenteuerliche Weise aus der Zelle geschmuggelt wurden. 75 Jahre nach der Verurteilung zum Tode bringen wir ihn mit einer Auswahl an Gedichten wieder in Erinnerung. Einführung: Karl Wimmler (Herausgeber). Lesung: Christian Teissl (Schriftsteller, Graz). Kostenfrei. Mehr zu CLIO

termin:

10. Mai 2017, 19.00 Uhr 

Der Kern des Holocaust
Lesung und Buchvorstellung

Zeithistoriker Stephan Lehnstaedt stellt sein kürzlich erschienenes Buch „Der Kern des Holocaust“ vor. Lehnstaedt geht den Fragen nach, was von diesem zentralen Kapitel des Holocaust geblieben ist? In Deutschland, Österreich und weltweit steht Auschwitz symbolisch für die Ermordung der Juden. Lesung und Buchvorstellung des Autors Stephan Lehnstaedt in Kooperation mit dem Ludwig Boltzmann-Institut für Kriegsfolgen-Forschung.

termin:

15. Mai 2017, 18.00 Uhr

M\Eine Graz-Geschichte\n
Eine Stadt gehört den Menschen und ihren Geschichten

Eine Stadt gehört den Menschen. Und ihren Geschichten. Mit der neuen fünfteiligen Veranstaltungsreihe M\Eine Graz-Geschichte\n lässt das GrazMuseum Grazer/-innen zu Wort kommen. Termine: Do 01.06., Do, 22.06., Do 06.07., | jeweils 18 Uhr.

termin:

18. Mai 2017, 18.00 Uhr 

Internationaler Museumstag
Welttag der kulturellen Vielfalt für Dialog und Entwicklung

Freier Eintritt und freie Führungen. Programm folgt.

termin:

21. Mai 2017, 10.00-17.00 Uhr 

Dokumente des städtischen Wandels
Vortragsreihe zu "Verschwundenes Graz"

Eine Vortragsreihe im Rahmen der Ausstellung „Verschwundenes Graz. Leopold Budes ,Häuser Aufnahmen‘ 1863 – 1912“
Vortragende | 22.05.2017
Barbara Schaukal, Heinrich Kranzlbinder, Otto Hochreiter
Informationen zur Ausstellung "Verschwundenes Graz. Leopold Budes „Häuser-Aufnahmen“ 1863-1912" finden Sie hier.

termin:

22. Mai 2017, 18.00 Uhr 

Dokumente des städtischen Wandels
Vortragsreihe zu "Verschwundenes Graz"

Eine Vortragsreihe im Rahmen der Ausstellung „Verschwundenes Graz. Leopold Budes ,Häuser Aufnahmen‘ 1863 – 1912“
Vortragende | 29.05.2017
Heidi Hein-Kircher, Gerhard Schwarz
Informationen zur Ausstellung "Verschwundenes Graz. Leopold Budes „Häuser-Aufnahmen“ 1863-1912" finden Sie hier.

termin:

29. Mai 2017, 18.00 Uhr

M\Eine Graz-Geschichte\n
Eine Stadt gehört den Menschen und ihren Geschichten

Eine Stadt gehört den Menschen. Und ihren Geschichten. Mit der neuen fünfteiligen Veranstaltungsreihe M\Eine Graz-Geschichte\n lässt das GrazMuseum Grazer/-innen zu Wort kommen. Termine: Do, 22.06., Do 06.07., | jeweils 18 Uhr.

termin:

01. Juni 2017, 18.00 Uhr 

Internationaler Archivtag 2016
Rahmenprogramm Stadtarchiv Graz

Rundum den Internationalen Archivtag bietet das Stadtarchiv Graz mit einem vielschichtigen Programm Einblick in seine Bestände.
Bei Recherchen zur Familiengeschichte, Einsicht in den Bauakt des eigenen Hauses oder Forschungen zur Stadtgeschichte sind Sie bei den Mitarbeiter/-innen des Stadtarchivs Graz an der richtigen Adresse.
Um Anmeldung zu den Workshops und Führungen wird gebeten: stadtarchiv@stadt.graz.at
Programm folgt. Kostenfrei.

termin:

09. Juni 2017, 15.00-19.00 Uhr 

CLIO-Buchpräsentation und Gespräch
Geschichte erben – Judentum re-formieren

Beiträge zur modernen jüdischen Geschichte in Mitteleuropa
Buchpräsentation und Gespräch zu Ehren von Eleonore Lappin-Eppel. Vergessenes und Verdrängtes in Erinnerung bringen zeichnet die wissenschaftliche Arbeit der Historikerin Eleonore Lappin-Eppel aus. In der vorliegenden Festschrift zu Ehren ihres 65. Geburtstages haben sich 19 Kolleg/-innen mit jenen Themenfeldern auseinandergesetzt, die sie im Laufe ihrer produktiven wissenschaftlichen Karriere bearbeitet und zum Teil nachhaltig geprägt hat. Buchvorstellung: Gerald Lamprecht (Graz) und Dieter J. Hecht (Wien). Eine Veranstaltung von CLIO und dem Centrum für Jüdische Studien der Universität. Kostenfrei.

termin:

ab 12. Juni 2017, 19.00 Uhr 

Dokumente des städtischen Wandels
Vortragsreihe zu "Verschwundenes Graz"

Eine Vortragsreihe im Rahmen der Ausstellung „Verschwundenes Graz. Leopold Budes ,Häuser Aufnahmen‘ 1863 – 1912“
Vortragende | 19.06.2017
Nikolaus Reisinger, Wolfram Dornik
Informationen zur Ausstellung "Verschwundenes Graz. Leopold Budes „Häuser-Aufnahmen“ 1863-1912" finden Sie hier.

termin:

19. Juni 2017, 18.00 Uhr 



Aktuelle Ausstellungen im GrazMuseum:


schauplatz grazmuseum!

360GRAZ | Eine Geschichte der Stadt

Dauerausstellung im GrazMuseum, 1. Obergeschoss. Mehr...

Dauer:

Dauerausstellung

 


Verschwundenes Graz
Leopold Budes "Häuser-Aufnahmen" 1863-1912

Mit der spätgründerzeitlichen Stadterneuerung in Graz wurden fotografische Dokumentationen beauftragt, um den Verlust an historischer Bausubstanz, in den „Archiven der Erinnerung* “ abzulegen. Was wüssten wir ohne die Fotografien Leopold Budes von den abgebrochenen Grazer Bauten: von der alten „Thalia“, dem „Kriminal“, dem „Stadtphysikat“, dem „Coliseum“ oder der „Franz-Carl-Kettenbrücke“? Oder von der Vorstadtmelancholie der Jahrhundertwende? Start der Ausstellung am 10. März 2017 (2. OG des GrazMuseums). Mehr...

Dauer:

Bis 28. August 2017


Mittendrin
Leben mit Beeinträchtigung

In dieser Ausstellung geht es um Menschen mit Lernschwierigkeiten.
Darum, wie sie sich selbst sehen und wie sie die Welt sehen.
Und wie sie früher gesehen wurden und heute gesehen werden.
Die Ausstellung spürt dieser gesellschaftlichen Veränderung in der
Steiermark nach: vom Mitleid zum Mitleben. „Mittendrin“ zeigt, wie Menschen mit und ohne Beeinträchtigung gleichberechtigt zusammenleben können. Mehr...

Dauer:

Bis 01. Mai 2017

Schloßberg-Utopien

Diese Ausstellung präsentiert das Herzstück der Sammlungen des GrazMuseums: das große Schloßbergmodell von Anton Sigl. Es zeigt den Zustand der Befestigungen von ihrer Zerstörung und kann daher heute als rückwärtsgewandte Utopie gelesen werden. Mehr...

 

Dauer:

Dauerausstellung

 


Interne Termine 2017:

Jahreshauptversammlung:

30. märz 2017, 17.30 uhr


Vorstandssitzungen:


09. Feber, 18.00 uhr
20. April, 18.00 uhr

08. Juni, 18.00 uhr

14. september, 18.00 uhr
09. november, 18.00 uhr